Aus unserer Wissenschaftsredaktion und eigener Erfahrung
Der August steht für Spätsommer, späte Sonnenuntergänge, letzte Urlaubstage und eine Zeit der Entschleunigung. Viele Menschen empfinden diese Wochen als besonders frei und entspannt. Gleichzeitig lockert sich im Alltag oft die Struktur. Für Menschen mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten kann das zu einem Moment werden, in dem vertraute Gewohnheiten ins Wanken geraten. Doch mit einem klaren Blick auf das, was Ihnen guttut, bleiben Sie sich selbst treu und genießen bewusst.
Inhaltsverzeichnis
Toggle1. Erinnern Sie sich an Ihre Erfolge
Denken Sie zurück an das, was in den letzten Wochen gut funktioniert hat. Welche Mahlzeiten haben Ihnen gutgetan, welche Abläufe haben Sicherheit gebracht? Wenn Sie sich Ihre Fortschritte bewusst machen, entsteht Motivation, diese weiterzuführen. Jeder bewusste Schritt stärkt Ihr Vertrauen in sich selbst.
2. Vermeiden Sie das Denken in Einschränkungen
Verzicht bedeutet nicht Verlust, sondern eine Entscheidung für das, was Ihnen bekommt. Statt zu denken, dass Sie etwas nicht dürfen, sagen Sie sich lieber: Ich wähle das, was mir guttut. Diese Perspektive verändert den Umgang mit der eigenen Ernährung. Aus Pflicht wird Selbstbestimmung.
3. Planen Sie auch Genuss bewusst ein
Ein selbstgemachter Snack im Park oder ein Frühstück auf dem Balkon können kleine Höhepunkte sein. Genuss entsteht nicht nur spontan, sondern oft durch Vorbereitung. Gerade wer mit Unverträglichkeiten lebt, darf sich diese Momente gezielt ermöglichen. Leichtigkeit und Sicherheit schließen sich nicht aus.
4. Halten Sie bewährte Vorräte bereit
Zum Ende des Sommers fehlt manchmal die Energie für aufwendiges Kochen. Mit ein paar vertrauten Zutaten im Haus bleiben Sie auch dann gut versorgt. Produkte, die sich für Sie bewährt haben, helfen in Phasen mit weniger Struktur. So vermeiden Sie unnötige Spontaneinkäufe mit unklarer Verträglichkeit.
5. Achten Sie auf versteckte Auslöser in Sommerprodukten
Fertiggetränke, Eissorten oder Grillwürzungen können im Spätsommer andere Inhaltsstoffe enthalten als gewohnt. Selbst bei vertrauten Marken lohnt sich ein Blick auf die Zutatenliste. Saisonale Änderungen in der Herstellung sind nicht immer deutlich sichtbar. Wachsamkeit schützt vor ungewollten Reaktionen.
6. Reflektieren Sie, was Sie wirklich brauchen
Nicht jeder Wunsch nach Essen entsteht aus Hunger. Manchmal steht der Wunsch nach Ruhe, Struktur oder Verbindung dahinter. Wer sich diese Frage ehrlich stellt, findet oft bessere Antworten als ein schneller Griff zum Snack. Achtsamkeit hilft, sich selbst besser zu verstehen.
7. Gehen Sie gelassen mit Ausnahmen um
Auch wenn einmal etwas daneben geht, ist das kein Grund zur Selbstkritik. Rückschritte gehören zum Alltag dazu. Wichtiger als ein perfekter Verlauf ist die Fähigkeit, wieder zu sich zurückzufinden. Selbstfreundlichkeit ist der beste Weg zu langfristiger Stabilität.
Fazit
Der Spätsommer ist eine Übergangszeit. Gerade jetzt lohnt es sich, die eigenen Strategien bewusst weiterzuführen. Mit Klarheit, Vorbereitung und einem guten Gespür für das, was Ihnen guttut, endet der Sommer verträglich, leicht und in Ihrem eigenen Rhythmus.